zertifikat muster webSchulungen bei Euritim werden i.d.R. mit einer Verständnisprüfung abgeschlossen. Die Prüfung besteht aus Mehrfachlösungsfragen ("multiple choice") die schriftlich beantwortet werden. Zum Bestehen müssen die Teilnehmer 60% der Fragen korrekt beantworten.


Das Erfolgszertifikat trägt eine einzigartige Zertifikatsnummer, sowie die Unterschriften des Dozenten und  des wissenschaftlichen Leiters. Die Zertifikate werden auf optischen Medien sicher verwahrt und sind bei Euritim registriert.

Das Bild rechts zeigt als Beispiel das Zertifikat für den Basislehrgang Medizinprodukterecht, MPR1.
 
Medizinprodukteberater  können dieses Zertifikat als Nachweis der Sachkenntnis über das aktuelle Medizinprodukterecht verwenden.
 
 
 
 
 
 
 

Siehe dazu § 31 des MPG

 

Das Medizinproduktegesetz formuliert es so:

§ 31 Medizinprodukteberater

(1) Wer berufsmäßig Fachkreise fachlich informiert oder in die sachgerechte Handhabung der Medizinprodukte einweist (Medizinprodukteberater), darf diese Tätigkeit nur ausüben, wenn er die für die jeweiligen Medizinprodukte erforderliche Sachkenntnis und Erfahrung für die Information und, soweit erforderlich, für die Einweisung in die Handhabung der jeweiligen Medizinprodukte besitzt. Dies gilt auch für die fernmündliche Information.

(2) Die Sachkenntnis besitzt, wer

1. eine Ausbildung in einem naturwissenschaftlichen, medizinischen oder technischen Beruf erfolgreich abgeschlossen hat und auf die jeweiligen Medizinprodukte bezogen geschult worden ist oder

2. durch eine mindestens einjährige Tätigkeit, die in begründeten Fällen auch kürzer sein kann, Erfahrungen in der Information über die jeweiligen Medizinprodukte und, soweit erforderlich, in der Einweisung in deren Handhabung erworben hat.

(3) Der Medizinprodukteberater hat der zuständigen Behörde auf Verlangen seine Sachkenntnis nachzuweisen. Er hält sich auf dem neuesten Erkenntnisstand über die jeweiligen Medizinprodukte, um sachkundig beraten zu können. Der Auftraggeber hat für eine regelmäßige Schulung des Medizinprodukteberaters zu sorgen.

(4) Der Medizinprodukteberater hat Mitteilungen von Angehörigen der Fachkreise über Nebenwirkungen, wechselseitige Beeinflussungen, Fehlfunktionen, technische Mängel, Gegenanzeigen, Verfälschungen oder sonstige Risiken bei Medizinprodukten schriftlich aufzuzeichnen und unverzüglich dem Verantwortlichen nach § 5 Satz 1 und 2 oder dessen Sicherheitsbeauftragten für Medizinprodukte schriftlich zu übermitteln.